Ellrich in Thüringen (PLZ 99755)

Die Stadt Ellrich, auch das Tor zum Harz genannt, ist die nordöstlichste Stadt Thüringens im Landkreis Nordhausen.
Ellrich hat ca. 6.000 Einwohner.

Das Wappen der Stadt Ellrich ist rechts abgebildet.

 Unsere im Jahr 2000 fertiggestellte Wohnanlage mit 33 Wohnungen befinden sich in ruhiger, aber zentraler Lage von Ellrich. Unsere Wohnhäuser liegen in der Südstadt im „Hospitale“ und im Terrain des Heimatmuseums und der spätgotischen Hospitalkapelle "St. Spiritus".
Die Capella  infirmorum St. Spiritus ist das ehemalige Gotteshaus des einstigen Hospitals "St. Spiritus" in Ellrich.


Die Innenstadt und den neugestalteten Marktplatz mit seiner wohl einmaligen turmlos sanierten St.Johanniskirche sind von der Hospitalstrasse, dem  „Hospitale“,  in wenigen Minuten fussläufig erreichbar. Hier am  Markt  findet man Läden des täglichen Bedarfs, sowie Ärzte, Apotheke, Dienstleister, 3 Geldinstitute und das Rathaus. 
Der Bahnhof ist 10 Gehminuten entfernt.

Von den beiden Schulen und den Kindertagesstätten, befinden sich die Kinderkrippe/Kindergarten „Sonnenhof“ und die Regel-Schule Ellrich in der Hospitalstrasse gegenüber unserer Wohnanlage.

Sport- und Freizeitmöglichkeiten werden im Ort selbst und der näherer Umgebung von Vereinen und privaten Veranstaltern das ganze Jahr über für „Jung + Alt“ angeboten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Ellrich

 

 

Wissenswertes und Geschichtliches


Hier, am Rande des Harzer Mittelgebirges , umgeben von Wäldern und eingebettet in Wiesen und Felder, blickt die „Südharzstadt Ellrich“ heute auf eine lange und spannende historische Vergangenheit zurück.
Urkundlich wurde der Ort Ellrich (Alarici), erstmals im Jahr 876 erwähnt.

„ Alariche, (1229) Elreke, 1229 Elrike wird mit dem altsächsischem Wort alira/elira, „Erle“ und dem Mittelniederdeutschen reke, „Reihe, Heckenzaun“, erklärt“

Im frühen Mittelalter muss sich der Ort auch aufgrund seiner Lage an der Handelsstraße (auch Salzstrasse) von Nordhausen nach Westen schnell zu einer größeren Siedlung entwickelt haben. Dabei blieb der ländliche Charakter erhalten. Im 10. Jahrhundert wurde die Ortskirche St. Johannes von Königin Mathilde gegründet - vermutlich schon innerhalb einer ersten Befestigungsanlage. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wird im Südwesten des Ortes an der Handelsstraße nach Nordhausen das Hospital mit der Kapelle St. Spiritus als Stiftung gegründet.

Im Jahr 1286 erhielt Ellrich das Stadtrecht und führte ab 1292 den Status „civitas“ (Stadt)die von „consules“ (Stadträten)vertreten ist.
Um 1315 schließlich stellte sich Ellrich als wehrhafte „stat“ dar, die im Kreuzungspunkt des Ost-West-Handelsweges mit der „Elriker Strate“, dem späteren Kaiserweg, dem direkten Weg von Harzburg nach der späteren Kaiserpfalz Tilleda,  gelegen war.

Im Jahr 1332 wurde der Stadt Ellrich das Münzrecht zuerkannt, mit der Lizenz „Geld“ zu drucken, bzw. Geld-Münzen zu prägen.  Ein Großbrand im Jahr 1627, bei dem große Teile der Stadt zerstört wurden, forderte zahlreiche Menschenleben. Dem Brand fielen u. a. auch die St.-Johannis-Kirche, das Rathaus und die Münzstätte zum Opfer.
-Die Münzstätte wurde leider nicht wieder aufgebaut.

Bis Mitte des 19.ten Jahrhunderts wurde die Kleinstadt Ellrich immer wieder von  „tödlichen Krankheiten“ heimgesucht oder durch  Grossbrände;  Kriege und Plünderungen fast völlig zerstört.
Erst nach 1870 beginnt  allmählich in Ellrich der wirtschaftliche Aufschwung.
Zunächst geht eine Zigarrenfabrik in Betrieb. Es folgen Holzbearbeitungsbetriebe, Fabriken für Formsandgewinnung und Textilwebereien. Mit Eröffnung der Bahnlinie Nordhausen - Herzberg - Northeim entwickelt sich die Gipsindustrie zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor, der selbst bis zur heutigen Zeit Bestand hat.
Mit der Wiedervereinigung und dem besagten „Aufschwung Ost“ kommen weitere mittelständische Unternehmen, die sich im Gewerbepark ansiedeln. Gesundheitskliniken und Sanatorien entstehen und auch der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es werden neue Wohnungen gebaut, die sozialverträglich sind, so auch unsere Wohnanlage in der Hospitalstrasse .

Quelle:
www.stadtellrich.de/seite/22632/historisches
www.stadtellrich.de
www.harzlife.de/harzrand/ellrich-hospitalkapelle.html